Nach einer umfangreichen Beta-Test-Phase (FIDO und PC-Net) steht nun endlich SPALTNET vor seiner Veröffentlichung. Dieses ungemein nützliche Programm wird auf einem beliebigen Rechner innerhalb eines beliebigen Datennetzes installiert. An einem zufällig gewählten Zeitpunkt spaltet es dann das Netz, teilt die angeschlossenen Mailboxen in zwei neue Netze auf, kappt die kompletten bisherigen Net-Routes und stellt neue auf (wieder nach dem Zufallsprinzip). Eine neues Feature der Verkaufsversion ist die automatische Flame-Door, die es ermöglicht, trotz des gespaltenen Netztes Flames und Beleidigungen auszutauschen. Ein auf einem Expertensystem basierender Mail-Controller stoppt dabei automatisch Mails mit anderem Inhalt oder schreibt auf Wunsch normale Messages zu Flames um.
Sehr interessant für die Benutzer des Netzes ist das sogenannte “Point-Shuffle”, bei dem während der Netzspaltung sämtlich Points gelöschst werden und gemäß dem Sternzeichen des Point-Inhabers in den beiden neuen Netzen verteilt wird.
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Geht es ihnen auch manchmal so? Da hat man einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich, ist völlig abgenervt, weil mal wieder nichts so gelaufen ist, wie man sich das beim Nutellabrötchen-Schmieren vorgenommen hatte. Schon beim morgendlichen Verlassen der heimischen vier Wände muss man sich den Fahrstuhl mit unsympathischen Menschen teilen. Wenn ich morgens halbwegs fit bin, laufe ich auch lieber durch’s Treppenhaus, um einfach niemandem zu begegnen. Da fragt sich der unsympathische Mitmensch: „Was macht mich so unsympathisch?” Da antworte ich: „Allein die Tatsache, daß mir am frühen Morgen so ziemlich alle Menschen unsympathisch sind, macht dich unsympathisch!” MORGENMUFFEL werde ich oft diskriminierend genannt. Wie ein Aussätziger wird man behandelt, als ob einem ein nässendes Geschwür am Gesicht hängt.
Trent Reznor, Frontman der Band