Für die heutigen Informationsmärkte hat das Recht seine Konfliktlösungs- und -vermeidungsfunktion weitgehend eingebüßt. Um gesellschaftlich überleben zu können, muss sich das Urheberrecht deshalb den Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Zu diesem Schluss kam Viktor Mayer-Schönberger, Direktor des Information and Innovation Policy Research Centres an der National University of Singapore, gestern, Donnerstag, im Rahmen eines Vortrages auf der Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ). Die Kreativwirtschaft, die sich aufgrund der zunehmenden Online-Piraterie um ihren wirtschaftlichen Fortbestand sorgt, setze mit ihrem weltweit geführten Krieg gegen “Urheberrechtsterroristen” auf die falsche Strategie. Es wird versucht, den Kontrollverlust, der durch die neuen Möglichkeiten des Internets entstanden ist, durch härtere Gesetze auszugleichen. Letztendlich kann aber auch ein perfektes Urheberrecht veraltete Geschäftsmodelle nicht Read the rest of this entry »
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Illegale Downloads schaden der Musik- und Medienbranche angeblich in geringerem Ausmaß als bislang angenommen – im Gegenteil. Nach Ansicht von Ökonomen der Universitäten Harvard und Kansas profitieren Musikgesellschaften, Filmfirmen und Buchverlage im Allgemeinen sogar mehr von Filesharing als sie darunter leiden. Den Wissenschaftlern zufolge waren die Downloads sowie ein schwächerer Schutz von Urheberrechten bislang kein Hindernis in der Produktion. Ein lockerer Urheberschutz sei darüber hinaus sogar wünschenswert, solange der Ansporn von Künstlern und der Unterhaltungsindustrie zu neuen Produktionen nicht beeinträchtigt werde. Die Musikindustrie würde ihrerseits versuchen, Mythen über angebliche Schäden
Einer Untersuchung von Forschern der
Menschen, die den Drang haben, besonders attraktiv zu sein, haben einer neuen Untersuchung zufolge mehr Angst aufgrund ihres Aussehens zurückgewiesen zu werden, als jene die nicht so viel Wert darauf legen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten von Buffalo und Kent im Fachmagazin der American Psychological Association http://www.apa.org.