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Größenwahn auf Rädern

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gigalinerNach dem bereits 12½-jährigen „Stillstand in der Anlastung verursachergerechter Kosten an den Straßengüterverkehr“ präsentiert die Kommission bereits die nächste „Narretei“ und outet sich neuerlich als „Straßenfetischistenkommission“, während sie gleichzeitig die Menschen an den Transitrouten mit „Megatunnels zu Lasten der Steuerzahler“ (bspw. BBT) ruhig stellen will:

„Giga-Liner“ bzw. „Megatrucks“ mit mehr als 20 m Länge und 60 Tonnen Gesamtgewicht sollen also „die Straße noch mehr als bisher belasten“. Bezogen auf das hochrangige österreichische Straßennetz bleiben folgende Fakten:

  • Das österr. Straßennetz ist für 40 Tonnen Belastung ausgelegt, ein Umbau würde die bestehende Schuldenlast der ASFINAG (dzt. weit mehr als 10 Milliarden €!) in ungeahnte Höhen treiben, für die wir Steuerzahler zu 100 % haften – Neu- bzw. Umbau von Brücken, Tunnels, Rastplätzen, Anschlussstellen, Kreisverkehren etc.;
  • Ein höheres Unfallrisiko sowie Gefährdung der Verkehrssicherheit durch längere Bremswege, Erhöhung der mitgeführten Gefahrengutladungen und damit erhöht sich auch die Brandbelastung in Tunnels etc.;
  • Eine logische Verlagerung auf langen Strecken „von der Schiene auf die Straße“ steht im Widerspruch zu allen langjährigen Zielen und Vereinbarungen der Europäischen Gemeinschaft, der österr. Landes- und Bundespolitik sowie zahlreichen Grün- und Weißbüchern sowie Grundsatzerklärungen genau der Kommission, die nun diese Studie wieder präsentiert, die sie besser gleich einmotten sollte, um sich einen Rest an Glaubwürdigkeit zu erhalten.

Das Transitforum Austria-Tirol lehnt diese Vorschläge vehement ab, fordert die Kommission auf, diesen „Größenwahn auf Rädern“ eine deutliche Absage zu erteilen. Und sich mit gleichem Engagement zunächst einer verursachergerechten Wegekostenrichtlinie, einer Harmonisierung von Steuern und Abgaben (als wesentlichen Transitverursacher) sowie einer Begrenzung von Lkw-Transit in sensiblen alpinen Regionen zu verwenden. Mit dieser Haltung unterstützen wir die ASFINAG als Betreiber des hochrangigen Straßennetzes ebenso wie die europäischen Eisenbahnen, denen durch diese „Giga-Liner“ wieder ein „gigawettbewerbswidriger Mega-Schaden“ zugefügt würde. Genauso wie den Menschen, denen durch die „straßenfreundliche Haltung der Kommission“ täglich Gesundheit, Lebens- und Wirtschaftsqualität geraubt und ihre Liegenschaften entlang der Autobahnen massiv entwertet werden. Da ist der Hebel anzusetzen und nicht dort, wo diese Belastungen weiter gesteigert werden.

Die Menschen in Europa wollen keine Riesen-LKW !!!
Bereits 100 Verbände unterstützen die Kampagne NO MEGA TRUCKS

Links:
http://www.transitforum.at/
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080908024
http://www.nomegatrucks.eu/deu/monstertruck-gegner/
http://www.allianz-pro-schiene.de/
http://www.foeeurope.org/
http://www.eac-web.eu/


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  • werd ich mal nachbauen :-)
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