“Die Zeiten haben sich gravierend geändert”, begründete Vilimsky die Kritik seiner Partei. Sei man vor Jahrzehnten noch auf die Programme von ORF 1 und ORF 2 angewiesen gewesen, gebe es heute etliche Privatsender und andere elektronische Medien. Außerdem: “Wettbewerb hat noch niemandem schlecht getan.”
240 Euro/Jahr
Die ORF-Gebühren würden im Jahr immerhin durchschnittlich 240 Euro ausmachen, für Vilimsky “ein kleiner Familienurlaub”. Die FPÖ sprach sich jedenfalls entschieden gegen eine mögliche weitere Erhöhung der Rundfunkgebühren aus.
Gegen Spitzen-Gagen
Auch gegen angebliche “Traumgehälter, die am Küniglberg herrschen” zog Vilimsky einmal mehr zu Felde. So verdiene ein ORF-Generaldirektor in Österreich mehr als manche Spitzenpolitiker: “Sie können mir ja nicht erklären, dass der ORF-Direktor wichtiger ist als der Bundespräsident.” Dazu komme, dass “hoch bezahlte Profis, je nach Wechsel der politischen Situation, in unbedeutende Positionen abgeschoben werden”.
In der Medienbranche ist das Gehalt der ORF-Direktoren übrigens kein Geheimnis und die ORF-Spitze gilt auch nicht als überbezahlt. Geschäftsführer vergleichbarer großer Unternehmen in Österreich bzw. die Chefs größerer TV-Sender in Deutschland erhalten etwa deutlich höhere Gagen, als sie beim ORF bezahlt werden.
Punkto ORF-Gebühren hat die Regierung bereits eigene Pläne: Im Zuge der Gespräche über die Neustrukturierung der Medienbehörde soll auch geprüft werden, welche “Mechanismen” geeignet sein könnten, um beispielsweise die “Rechtsaufsicht über die Einhaltung des öffentlich-rechtlichen Auftrages des ORF unter Einbeziehung einer Gebührenevaluierung zu gewährleisten”.
Quelle: http://www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at
Update: Leider gibt's die Seite nicht mehr und aus der Aktion ist wohl nichts geworden, werde mal bei Vilimsky nachfragen....




















