Die FPÖ plant eine Unterschriftenaktion gegen die ORF-Gebühren und die Gebührenhoheit des öffentlich-rechtlichen Senders. Generalsekretär Harald Vilimsky erhofft im Internet innerhalb eines Jahres 500.000 Unterschriften. Als Alternative stellt sich Vilimsky vor, die derzeit bestehende Abgabe in eine allgemeine “Mediengebühr” umzuwandeln.
“Die Zeiten haben sich gravierend geändert”, begründete Vilimsky die Kritik seiner Partei. Sei man vor Jahrzehnten noch auf die Programme von ORF 1 und ORF 2 angewiesen gewesen, gebe es heute etliche Privatsender und andere elektronische Medien. Außerdem: “Wettbewerb hat noch niemandem schlecht getan.”
240 Euro/Jahr
Die ORF-Gebühren würden im Jahr immerhin durchschnittlich 240 Euro ausmachen, für Vilimsky “ein kleiner Familienurlaub”. Die FPÖ sprach sich jedenfalls entschieden gegen eine mögliche weitere Erhöhung der Rundfunkgebühren aus.
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