Europäische Frauen …und wie man sie ins Bett kriegt (Teil3)
Auch der letzte Teil unserer kleinen Reise durch das europäische Bettzeug lässt wieder kein Auge und Laken trocken. Unerbittlich stechen wir zu und legen das frei, was im Verborgenen noch unerbittlicher lauert. Doch als Mann muss man hart bleiben, auch wenn es soviel kostet wie eine Packung Viagra. Endspurt!
Die Portugiesin
Einer alten portugiesischen Sage zufolge wurde die Heulboje dadurch erfunden, dass man einfach eine Frau ins Wasser warf. Das klingt zunächst ein bisschen seltsam und befremdlich, klärt sich aber spätestens dann auf, wenn man es mit Portugiesinnen zu tun bekommt. Sind Frauen schon im allgemeinen etwas wehleidig: “meine Brüste sind zu klein” “mein Hintern ist zu groß” oder umgekehrt oder alles gleichzeitig, erfährt dieses Problem auf dem westlichen Teil der iberischen Halbinsel eine gewisse Steigerung. Normalerweise genügen überzeugend vorgebrachte Bemerkungen wie:
“Nein, deine Titten sind nicht zu mickrig! (= unter dem Mikroskop bei 1500-facher Vergrößerung kann man sie durchaus erkennen)” oder “Nein, dein Arsch ist nicht so riesig wie du glaubst! (= durch ein umgedrehtes Fernrohr gesehen, nimmt er nicht einmal den gesamten Horizon ein)”, um eine Frau wieder zu beruhigen.
Nicht so bei der Portugiesin. Ständig ist sie am Flennen. Laufmaschen oder eingerissene Fingernägel bekommen dabei leicht den Charakter von Naturkatastrophen. Ganz zu schweigen von Flecken im Kleid oder abgebrochenen Pfennigabsätzen! So müssen die Sirenen im Zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen geklungen haben. Scheint sie sich etwas beruhigt zu haben, geht es beim Blick in den Spiegel wieder von vorne los: “Buhää, meine Wimperntusche ist zerlaufen!”
Wagt sich der Mann an Entgegnungen wie: “Du hättest das Kleid ja vorher ausziehen können” “Warum hast du die Absätze auch angesägt?” oder “Du solltest die Augen eben nicht mit Tonnen schwarzer Farbe zukleistern!”
kann er mit einem Höllendonnerwetter nicht unter drei Tagen rechnen. Unter dem Ansturm dieser Klagelieder beginnt man sich schließlich die Haare auszuraufen und in Amokläufen und Gewaltorgien etwas Dampf abzulassen. Was nach randalierenden Skinheads aussieht, sind in Portugal lediglich Ehemänner.
Um das ständige Gemecker überhaupt ertragen zu können, muß man sich zwei bis drei, besser vier Kugeln Ohropax in jedes der Lauschlöcher stopfen. Zudem sollte man sich angewöhnen, ständig verständnisvoll zustimmend zu nicken (wie diese nickende Hunde in den Autos der 60er Jahre).
Kommt man schließlich zum Stich, schützt einen das Ohropax zusätzlich vor dem Platzen der Trommelfelle. Portugiesinnen schreien beim Sex nämlich wie die Lämmer auf der Schlachtbank. Scheint ihnen keinen Spaß zu machen. Was soll’s! Moderne Heulbojen sind einem portugiesischen Herrenwitz zufolge Frauen, die man bei eingeschaltetem Vibrator ins Wasser wirft…
Die Tschechin
Generationen von Reiseführern versuchen einem weiszumachen, daß es in Tschechien überhaupt keine Frauen gäbe. Tatsächlich erfordert es schon etwas Übung, um diese grauen Mäuse im Straßenbild zu erkennen. So sehr sich die Tschechin auch bemüht, selten gelingt es ihr, etwas Aufmerksamkeit zu erregen. Regenbogenfarbenes Make-up, enganliegende Kleider in schreienden Farben, wasserstoffblonde lange Haare, egal, immer sieht es so aus, als wäre sie gerade in Kittelschürze und Kopftuch beim Hausputz. Deshalb lassen sich Tschechinnen häufig die Brüste und Hintern vergrößern, was nur dazu führt, daß sie aussehen wie mit hautfarbenem Plastik überzogene Mondkähe, deren Euter zu weit nach vorne gerutscht sind.
Wer eine Tschechin kennen lernen will, muß lediglich auf dem Fußweg etwas schneller gehen. Irgendwann prallt man irgendwo mit irgend etwas zusammen. Das ist eine Frau! Wirklich!
Jetzt schnell ein Date ausmachen und im Falle der Zustimmung einen Peilsender anbringen (sonst findet man sie nie wieder). Während alle anderen Nationen mit Blumensträussen oder Pralinen zum Rendezvous gehen, erkennt man den Tschechen an seinem tragbaren Peilgerät. Dieses gibt es wegen der hohen Nachfrage überall billig zu kaufen. Hat man seine Tschechin wiedergefunden, erzählt man ihr etwas von den grausigen hygienischen Verhältnissen in der Absteige. Sofort holt sie eine Taaaschenflasche Puuutzmittelll und ein Schäuuuuertuch aus der Handtasche und ist schon auf dem Weg in unser Hotel. Hier wird dann natürlich alles mögliche geschrubbt, nur nicht der Fußboden.
Um beim Sex dann nicht völlig durchzufallen, sollte man vorher überall kleine Pornoheftchen versteckt halten, die einen aufgeilen helfen und ein bißchen Farbe ins graue Einerlei der unbestimmbaren Köperformen bringen. Schafft man es bis zum Orgasmus, sollte man eine Karriere als Pornodarsteller ins Auge fassen: das bringt nicht jeder!
Besonders Ehemänner von eifersüchtigen Drachenweibern werden die Tschechin zu schätzen wissen. Kommt die Alte mal wieder mit vorgefertigten Cosmopolitessen-Sätzen wie: “Ich weiß genau, daß du mich wieder betrogen hast!” kann man beruhigten Gewissens antworten: “Du, wirklich, ich war treu. Ich kann mich beim besten Willen an nichts erinnern…”
Die Ukrainerin
Schon bei der Überfahrt in die Ukraine wird der deutsche Mann von einem seltsamen Gefühl heimgesucht. Irgendwas stimmt nicht mit diesem Land. Richtig! Hier sind Männer noch Männer und Frauen noch Frauen. Anstelle von mies gelaunten Geschäfts- und anderen Karriereweibern, die auf hart machen und dabei doch nur den weiblichen Traum träumen, jemanden zu finden, der sich um sie kümmert und sie auf Händen trägt, während sie ihn beschimpfen und drangsalieren können, ist die Ukrainerin noch jenes Lächelns fähig, das einen sofort um den Verstand und um jedes Nachdenken bringt.
Plötzlich verstehen sich Schillersche Sätze wie “Ehret die Frauen, sie flechten und weben Himmlische Rosen ins irdische Leben” wieder von selbst, und man weiß gar nicht mehr, warum man solche Sentenzen für ziemlich zynisch gehalten hat und unbedingt meinte, es müsse eigentlich lauten: “Hasset die Weiber, sie knechten und locken wie Spinnen in ihre Höhlen…?.
Nein, in der Ukraine ist der Himmel wirklich blauer, weil jede Frau eine eigene kleine Sonne ist. In ihren Augen steht ein liebreizendes Strahlen, jedem Kompliment folgt ein niedliches Lächeln und wenn sie gerade in den Ketten der festen Beziehung ächzt, dann hat sie noch eine gut aussehende Freundin, die man unbedingt kennen lernen sollte usw.
Sehr praktisch ist auch die stillschweigende Vereinbarung, daß eine Frau, die sich auf ein Rendezvous einläßt, auch gleich den Freifahrtschein für eine Nacht voller Seligkeit beipackt. Das entspannt die Situation ungemein, weil man sich nicht die ganze Zeit überlegen muß, wie man die Alte jetzt ins Bett bekommt. Hier gilt aber größte Vorsicht! Der Satz “Seid fruchtbar und mehret euch” kam dem mythischen Schreiber der Bibel nämlich in der Ukraine in den Sinn. Und wenn sie erst einmal mit auf gewölbtem Bauch vor deiner Tür steht, dann kannst du laufen, so weit die Füße tragen, sie wird überall schon auf dich warten.
Die Dänin
Es wäre völlig falsch zu glauben, daß alle Däninnen alkoholabhängig sind. Trotzdem genügt es in der Regel, sich einen Kasten Bier zu kaufen und mit der Hälfte der Flaschen eine Fährte zu seinem Hotelzimmer zu legen. Am besten geeignet sind natürlich reine Frauenbiere wie Budweiser, damit nicht plötzlich eine Horde Männer vor der Tür steht! Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Dänin, Bier um Bier weiterhetzend, in die gestellte Falle begibt. Schon leicht im Tran, zischt sie angekommen noch schnell die letzten Flaschen weg und ist dann nicht mehr zu halten. O enthemmende Wirkung des Alkohols! Was wäre Europa ohne dich?
Wer sich mitdenkend gefragt hat, wo die Dänin die ganzen Biere eigentlich läßt, die sie so sorglos in sich hineinschüttet, ohne auch nur einmal pinkeln zu müssen, dem wird spätestens dann alles klar, wenn er nach Freilegung der wichtigen Teile in sie eindringen will. Bei Däninnen kann man nicht mehr von Nässe sprechen. Es ist wie ein Schwimmen gegen den Strom, wie ein Aufstieg an den Niagarafällen, was dem Großen Blauen auferlegt ist. Ein gewaltiger Tsunami will ihn herausspülen. Er aber will drinbleiben! Es ist ein Kampf um Leben und Tod, Spritz! oder Stirb!
Völlig ausgepumpt füllt man nach diesem gefährlichen Unternehmen in ein tiefes Koma, während die Dänin sich sogleich wieder aufmacht. Irgendwo warten noch Biere auf sie, die zunichte gemacht werden müssen. Ob sie von der männlichen Heldentat überhaupt etwas mitbekommen hat? Es steht zu bezweifeln. Sämtliche Versuche, die Dänin beim Sex trockenzulegen, müssen bislang als gescheitert gelten. Ob Babypuder, Magnesiapulver oder Alaunsalze, alles wird unerbittlich weggeschwemmt. Sie spürt nicht das geringste, aber das kann einem ja auch egal sein.
Die Österreicherin
Was immer auch Touristen in das Land der Habsburger zieht, die Frauen jedenfalls können es nicht sein. Die Lieblingsdichterin der Österreicherin heißt Ingeborg Bachmann und schrieb bezeichnenderweise so tolle Verse wie “Erklär’ mir Liebe” oder “Liebe, dunkler Kontinent”. Und wirklich, diese Alpentussen verstehen nicht das geringste davon. Und hat man es ihnen erklärt, vergessen sie es gleich wieder. Den Blick auf erhabene Alpengipfel gerichtet, bleibt der Unterleib das unentdeckte Land:
“Ach so, beim Küssen kann man auch die Zunge benutzen?”
“Was machst du da mit meinen Brüsten?” und
“Warum soll ich die Beine breit machen?”,
sind noch die geringsten Fragen, denen man völlig ratlos gegenübersteht. Wirklich schwierig wird es erst, wenn man von der Missionarsstellung zu interessanteren Dingen übergehen will. Über kurz oder lang ist man nur noch am Erklären, Hinweisen und Aufschlüsseln – und kommt sich vor wie der armseligste Mensch auf Erden: als Regisseur in einem Porno, bei dem ausschließlich Nonnen und Mönche mitspielen.
Wen wundert es da, daß österreichische Männer den ganzen Tag in Kaffeehäusern herumlungern, um sich abends beim Heurigen mit Grünem Veltliner die Hacke zu geben? Nur um nicht nach Hause zu müssen, wo schon wieder diese fragenden Gesichter auf diese armen Kerle warten.
Wer meint, mit Aufklärungs- und Sexualkundebüchern diesen Mißstand beheben zu können, der wird überrascht sein, wie viele Fragezeichen auf so einen Seitenrand passen. Vor pornographischen Darstellungen stehen Österreicherinnen wie vor abstrakten Gemälden. Schließlich fällt man in eine tiefe Depression über die Unsinnigkeit des irdischen Daseins. Weltschmerz ist ein österreichischer Dauerzustand, der sich schließlich im Selbstmord einen Ausweg sucht. Ein dummer Fehler! Letzten Meldungen zufolge besteht die Höllenstrafe für Selbstmord nämlich ausgerechnet im ewigen Zusammensein mit einer Österreicherin.

