Schon in der Pubertät legen die eiskalten Menstruations-Aspirantinnen ein Wettbewerbsverhalten an den Tag, dass ein Kartellamt ganzheitlich beschäftigen könnte: Unter dem Vorwand ewig währender Freundschaft haben alle Mädchen mit wenigstens drei Schamhaaren schon auf jedem Schulfest immer mindestens eine fettleibige und pickelige Pomeranze im Schlepptau, um sich selbst besser in Szene setzen zu können. Die im Spiel mit Barbies erworbene Koketterie übertrifft jeden im Tierreich bisher beobachteten Mimikry.
Während Männer Promiskuität und Polygamie präferieren, scheint für Frauen die monogame Ehe die einzig erstrebenswerte Form der Existenz zu sein. Das muss der Grund für die scheinbar selbstlose Mission sein, alle Männer aus ihrem scheinbar unerträglichen und tristen Dasein erlösen zu wollen. Da es leider und gerade in Stadtnähe nicht mehr viele Prinzen auf weißen Pferden gibt, (die überdies Kent heißen sollten!), sind sie gnädigerweise bereit, auch Sterbliche zu heiraten. Ist der Mann schließlich verehelicht, mit Kontrakten und klerikalen Restriktionen geknebelt und das Nest aus Spanplatten und Imbus-Schrauben gebaut, gilt ihr nächstes Bestreben, Nachwuchs zu generieren. Das muss einem Mann natürlich unverständlich erscheinen, dass die gleiche Frau, die eben noch das Treffen mit den Fußballkumpels untersagte, plötzlich bereit ist, die traute und jüngst erkämpfte Zweisamkeit zugunsten eines schreienden Hosenscheißers gleich wieder aufzugeben.
Erst wer einen Bayern in voller Nationaltracht mindestens fünf Minuten lang beim Verzehr einer Weißwurst beobachtet hat, der mag ermessen, welch vielfältige und wundersame Wege die Natur bei der Erschaffung der Arten gegangen ist. Aber als Mutter Natur für ihre Geschöpfe einen “Kindheit” genannten Lebensabschnitt ohne feste Ruhezeiten, Einkommen und Schließmuskeln ersann, kann sie nicht wirklich alle Aminosäuren im Schrank gehabt haben.
Trotzdem manifestiert sich im Leben einer jeden Frau der schier unbegründbare(!) Wunsch, seine Gene an die nachfolgende Generation weitergeben zu müssen. In der Regel offenbart sich dieser Wunsch im direkten Anschluss an die Heirat. Gleich einer genetischen Zeitbombe also beschließt das Weibchen für Außenstehende unvermittelt (notfalls auch ohne die Einwilligung des Mannes und inmitten der Bundesliga-Saison!), Kinder zu bekommen. Ab jetzt werden zärtliche Anspielungen über eine “Zukunft” zu Dritt gemacht, die bei abschlägigem Bescheid des Mannes bisweilen auch in hysterische Diskussionen ausufern können, die bis zur Totalverweigerung im Bett führen. Die nächste Totalverweigerung tritt dann erst wieder ein, wenn sich bei gelungenem “Schuss” das Lackmus-Papier aus der Apotheke verfärbt.
Natürlich können sie sich, wenn ihr Kinderwunsch krankhafte Formen annimmt, auch künstlich befruchten lassen, liebe Damen! Sie haben dann die einmalige Chance, Achtlinge zu bekommen. Diese werden alle in der 24. Woche geboren, wiegen 300-400gr. Lebendgewicht und die Hälfte davon wird innerhalb einer Woche sterben. Die überlebenden werden später ihre toten Geschwister beneiden, sofern sie über ein trotz Sauerstoffmangel genügend ausgebildetes Gehirn verfügen, um bewusste Gedanken fassen zu können! Soviel zu Gottes Willen in der heutigen Zeit!
Ist die Frau schwanger, so fallen alle Attribute, weswegen mann sie geheiratet hat, in einer Art Häutung von ihr ab. Die gleiche Frau, die noch vor kurzem Stunden um Stunden damit verbrachte, ihre Silhouette im Spiegel zu betrachteten, mutiert angesichts der zu erwartenden Brut von der trinkfesten, lebenslustigen Schlampe im String-Tanga zur sexuell zugeknöpften moralinsauren Schachtel im Strickkleid, um sich nach dem Wurf als erstes wieder Sorgen um ihre Figur zu machen. (Paradoxerweise lässt die Fähigkeit zum Einkaufsbummel über den Verlauf der Tragzeit nicht nach!) Während der Geburt selbst kann eine Frau in der jeweiligen Landessprache praktisch alles und jeden verfluchen. Wären ihre Flüche von physischer Relevanz, wäre jede Niederkunft von Erdbeben begleitet, wie sie nur in billigen italienischen Sandalenfilmen zu sehen sind. Nur Minuten später bringt ein kleines, verschrumpeltes, zitterndes Etwas, das in jeder fernöstlichen Küche als Essen durchginge, das aufgelöste Weibchen auf Wolke 7. Aber ja, natürlich möchte der Papi die Nabelschnur durchtrennen, die Seile der letzten Brücke in die freie Welt. (Achtung! Sogenannter “Hutschi-Gutschi-Effekt”!)
Aber weibliche Logik mit ihrem verzerrten Wahrnehmungsbewusstsein beinhaltet noch viel mehr: In zunehmendem Maße gibt es heute Frauen, die der Ansicht sind, auch der Mann sollte sich mehr um die Kinder kümmern, damit die Holde während der Aufzucht artfremd und nestflüchtig wieder in den Beruf zurück kann. Vorsicht! Jetzt kommt ein Teufelskreis in Gang: Berechnungen (von Männern) haben ergeben, das durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Mütter ab jetzt genau soviel Geld für Babysitter aufgebracht werden muss, wie durch ihr heldenmütiges Eingreifen zusätzlich verdient würde. Das ist auch soviel wert, das es sogleich mit der höchsten Steuerklasse belohnt wird. Ihre Berechnungen hingegen “beweisen” eine imaginäre Ersparnis, die sogleich und in der Regel einem schwedischen Möbelunternehmen oder einem Kinderferienparadies an der Ostsee in den Rachen gesteckt werden muss. Ein Narr, wer den Vorteil nicht zu sehen vermag!
Vorsicht auch vor Frauen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn: Wozu sollte ein Mann am Wochenende auch ausschlafen, wenn Frau es nicht kann? Warum sollte der Mann einem Hobby frönen, das sie nicht teilen kann, weil sie es entweder als nicht gemeinsam ausübbar verurteilt oder selber keine Hobby hat oder der Meinung ist, für einen Mann sei die Beziehung oder die Kinder Hobby genug oder, oder, oder,…..(Zutreffendes bitte ankreuzen, Mehrfachnennungen durchaus erlaubt!)
Tja, wie viel Mühe mann sich auch gibt, irgendwann ist es ja doch soweit: Ist er auch unter der Knute der Schwiegermutter und dem fürsorglichen Entzug der Kreditkarte über einen längeren Zeitraum nicht zur (weiblichen) Vernunft zu bewegen und sieht ergo die Frau ihren erzieherischen Erfolg kopfschüttelnd gescheitert, so wird sie unter Aufbietung all ihrer Tränensäcke und Winkelzüge die Trennung anstreben. Überdies ist sie dann auch wieder bereit, schmutzige Wäsche zu waschen. Bei Trennungen wiederum ist es mit den Kindern umgekehrt. Diese werden in einem überwiegenden Großteil der Scheidungsprozesse aufgrund ihrer emotionalen Bindung den Müttern zugesprochen. (bekanntermaßen bekommt jede Frau ihr Kind zweimal: Einmal im Kreißsaal und später im Gerichtssaal!) Natürlich ist der liebe, treusorgende Vater plötzlich das manifestierte Böse, das unter allen Umständen und Möglichkeiten der modernen Justiz der Brut ferngehalten werden muss. In Wirklichkeit verführt hier die Rechtssprechung natürlich nach dem “Verursacherprinzip”. Motto: Das Problem dort aufnehmen, wo es entstanden ist.
Vielleicht sind wir Männer auch ungerecht, vielleicht haben wir es auch nicht besser verdient. Wie anders sollte es zu erklären sein, das ein Mann auf Geld, Freunde, Freizeit, Verein und Hobby verzichtet und statt dessen Krach, Schulden, Diskussionen, Tränen und Krankheiten in Kauf nimmt? Warum ist die durchwachte Nacht am Krankenbett der geliebten Rekonvaleszentin wichtiger als die durchzechte? Was habe ich eigentlich leichtfertig all die Jahre gemacht, ohne das Wissen, das Schwiegermütter auch Geburtstag haben?
Vielleicht aber haben wir ja auch Mitleid mit den Frauen. Die für regelmäßigen Wäschewechsel eintreten und nicht lachen können, wenn sie “Al Bundy” sehen. Die die Anschaffung eines Computers als “zu teuer” ablehnen, aber unbedingt ein Brautkleid für 3.000,- haben mussten. Die “Nein” meinen, wenn sie “Ja” sagen und “Vielleicht”, wenn nicht. Oder umgekehrt? Fuzzy Logik? Was weiß ich denn! Die Fragen bleiben. Soll aber niemand sagen, ich hätte euch nicht gewarnt!




















