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Wer nichts weiß, muss alles glauben

Der gemeine Österreicher (Austriacus vulgaris)

Posted by admin On Juni - 19 - 2007

Im Herzen Europas liegt dieses kleine, mickrige Land, das in seinem Namen noch immer das Wort “Reich” trägt. Ob dieses Land sich selbst so bezeichnet und ob dieses Land eine Bundes- und keine Nationalhymne hat, weil noch immer alle Einwohner heim ins Reich wollen ist nicht so einfach zu beantworten. Dazu bedarf es einem genaueren Blick auf den gemeinen Österreicher:

Vor 85 Jahren noch war Österreich tatsächlich ein ziemlich großes Reich. Dann beging Österreich allerdings den Fehler im falschen Krieg auf der falschen Seite zu stehen und es wurde ihm von den Alliierten auf den Kopf gepißt. Das dumme daran war, daß der wichtigste Verbündete auf der Seite Österreichs, Deutschland, Österreich ca. 150 Jahre davor ziemlich auf den Kopf gepißt hatte. Etwas später entwickelten die österreichischen Welteroberungsstrategen den genialen Plan einfach einen irren Diktator zu züchten und mit Hilfe von dem die Welt zu erobern. Die Alliierten pißten Österreich erneut gehörig auf den Kopf. Überhaupt gewann Österreich immer nur durch Heiraten innerhalb der weit verstreuten Verwandtschaft von inzestoiden Vollidioten Land, und verlor es dann im nächsten Krieg – nie eine glückliche Hand.

Doch wie schaut es heute aus in diesem Land. Krieg haben sie schon lange keinen mehr geführt und die Mitglieder des ehemaligen Königshauses sind mittlerweile so degeneriert, daß sie nicht einmal mehr ficken können.

Wer herrscht also jetzt in diesem Land? Offenheit, Freundlichkeit, Intelligenz? Oder vielleicht handfester Fremdenhaß, waschechte Abwesenheit und ehrlicher Stumpfsinn? Nein sogar dafür ist dieses Völkchen von 7,5 Millionen kuhzüchtenden, mozartkugelfressenden und übergewichtigen Bauernsöhnen zu dumm! In Österreich herrscht absolute Ignoranz. Den Österreichern ist alles egal (“Is ma wurscht”, “Geht ma am Arsch vorbei”, “Krazt mit net” und viele andere Redewendungen, die in Österreich Vertreter jedes lokalen Dialektes verstehen, aber in anderen deutschsprachigen Regionen dieser Erde wohl eher selten richtig gedeutet werden sind der eindeutige Beweis.). Kurz gesagt wird der durchschnittliche Österreicher bereits geistig abwesend in diese Welt gesetzt und nicht erst durch ständigen Konsum von multimedialer Scheiße dazu erzogen.

Das heißt aber nicht, daß die Bevölkerung nicht noch weiter verblöden könnte. Auch die Österreicher tun nichts lieber als sich den Moik und seine Deffregentaler Jauchetaucher (bekanntestes Lied “Sierra Scheiße”) und Originial quietschfidelen Päderasten (mit ihrem Hit “Baby zieh die Pampers aus”) stundenlang in ihre, durch von Monarchenenkel geleiteten Quizshows, durchlöcherten Schädel: Der Moik! Er wird auch in Österreich angebetet hineinzusaugen. Auch ihnen bereitet es nahezu orgasmische Freude schon am Freitag das erste Training für ein endloses, nervtötendes “im-Kreis-herum-fahren” am Sonntag im Interesse zu bestaunen, dabei hektoliterweise Bier in sich hineinzuschütten und es dann auch noch besser zu wissen.

Sport ist überhaupt sehr wichtig in Österreich. Welches Land schafft es sonst im Fußball gegen die Färorerinseln (13 Einwohner) zu verlieren. Wo sonst kann man die wunderbar fetten Bierbäuche der Einheimischen bei einem “Match”, wie sie es nennen, zweier Wirtshausmannschaften beim auf- und abhüpfen so offenherzig bewundern. Ja, Österreich ist behindertenfreundlich. Denn sonst wären die alle schon entsorgt worden. Auch andere Sportarten kommen nicht zu kurz. Da gibt es noch Kegeln, Darts und eine Vielzahl von Kartenspielen, die allesamt so intelligent sind wie die Leberwerte ihrer Spieler im Bereich des Normalen sind.

Auch der Alkohol ist ein fester Bestandteil der österreichischen Kultur (damit ist jetzt nicht das mit den Komponisten, Dichtern und Nobelpreisträgern gemeint – das war damals). Nicht in jedem Land hat jeder Eingeborene eines ansonsten nur Jauche und Käse produzierenden Bergdorfs seine eigene Destillierapparatur daheim im Keller stehen um damit seinen letzten, lethargisch im Schädel herumlungernden, Gehirnzellen ein schleichendes Ende zu setzen.

“Land der Berge, Land der Ströme, … , Zukunftsreich, …” So oder so ähnlich ist der Text der Bundeshymne. Ein wahres Meisterwerk an Ignoranz gegenüber Versmaß, Reimschema und überhaupt Reim. Und Zukunftsreich? Zunkunft von was, bitteschön? Dieses Land schaut so viel in die Zukunft, wie es die Gegenwart akzeptiert und mit ihr fertig wird. Es hat lange gedauert bis in Österreich von Maschinen gefertigte Backwaren (der gemeine Österreicher nennt sie gerne “Semmeln”) als das was sie sind, nämlich Hefe, Wasser, Mehl und Salz akzeptiert wurde, und nicht länger als böse, von Satan und daher nicht gut weil gegen alles, was recht ist betrachtet wurden.

Ja, auch gläubig ist er der Österreicher. Einige Orte bestehen immer noch aus nur einer Kirche (mit kinderschändendem Pfarrer – aber das ist vermutlich überall gleich), einen Postamt (inklusive Postbeamten mit nußgroßen Hirnen und fußballgroßen Lebern – aber das ist vermutlich überall gleich) und vier verfallenen, nach verwestem Hundekot stinkenden Hütten, die von durch schwere Inzestschäden geplagten Mitgliedern der Herrenrasse behaust werden. Auch glaubt der Eingeborene gerne alles was in der “Kronen Zeitung” steht. Die “Kronen Zeitung” läßt sich am ehesten mit einer der lustigen islamischen Religionen vergleichen, die unbedingt einen netten Gottesstaat mit viel Folter, Mord und Glauben wollen. Denn 70% aller Österreicher lesen sie täglich und wenn die Zeitung will kann sie, dank objektiver Berichterstattung, vollständige Kontrolle über den Staat übernehmen und jeden Politiker und jedes Projekt zum scheitern bringen, weil alle debilen Leser ja alles glauben. Amadeus! Amadeus!

Das mit dem Lesen ist eine komische Sache. An sich sollte man ja meinen, daß die Österreicher zu dumm sind lesen zu lernen, trotzdem liegt die Analphabetenrate bei null (abgesehen von diesem Monarchenenkel, der sogar zum ficken zu degeneriert ist). Lesen tun sie trotzdem nicht viel. Außer der “Kronen-Zeitung” und dem Fernsehprogramm findet sich in den meisten Haushalten nur ein weiteres Ding, das zumindest teilweise aus Buchstaben besteht – die Bibel. Dennoch läßt sich in Österreich in den letzten Jahrzehnten ein eindeutiger Trend zum Zweitbuch feststellen, der aber noch lange nicht beendet ist. Zur Zeit (1998) stehen wir gerade bei 1,3 Büchern pro beschränktem Haushalt.

Politik in Österreich beschränkt sich auf ziemlich weniges. Die Alten meinen meistens “Unterm Hitler häts des net gäbn” und die Jungen beschränken sich darauf entweder Ectasy zu nehmen und epileptisch zu irgendeinem Gepoche zu zucken oder sich einzukiffen und von den 60er zu träumen.

Alles in allem ist der gemeine Österreicher vermutlich einfach doch nur ein normaler Deutscher, der “heim ins Reich” will.

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One Response to “Der gemeine Österreicher (Austriacus vulgaris)”

  1. herrlich!!! sagt:

    Hallo,,
    also so etwas von auf den Punkt gebracht. Könnte stundenlang weiterlesen. Für mich fällt das nicht unter Rubrik Satire , sondern unter traurige Wahrheit. Werde den Text einrahmen und auf´s Klo hängen, damit ich es täglich vor Augen habe und genau weiß das es nicht an mir liegt, dass Alle so bescheuert in Wien sind.
    Danke danke und mehr davon bitte :-) )

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